Geschichte des NABU-Leonberg

 

2016

331 Mitglieder

- November: Mitgliederwerbe-Aktion ("Wesser-Werbung") bringt über 200 neue Mitglieder!

2015

322 Mitglieder

- Im Turm der Versöhnungskirche im Ramtel haben wir eine Kamera im Nistkasten des Turmfalken eingebaut, sie liefert tolle Bilder.

- Im Auftrag der Stadt haben wir 7 Ansitzstangen (Julen) auf der alten Autobahntrasse aufgestellt.

2014

 325 Mitglieder.

- NABU Leonberg präsentiert anlässlich seines 111-jährigen Jubiläums aus dem "111 Artenkorb des Aktionsplans biologische Vielfalt" 6 Vorträge

2013

308 Mitglieder.

- Die Aktiven der Gruppe haben ca. 1660 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet.

- An der K1008 sind neue Amphibientunnel gebaut, so dass keine Eimer mehr geleert und Amphibien über die Straße getragen weden müssen.

- 2 Wasseramselkästen wurden an der Glems angebracht.

2012

309 Mitglieder,

- Auf unserem Infostand machen wir uns stark für den geplanten Nationalpark Nordschwarzwald und unterstützen dies auch durch eine Spende.

- Alle Kirchen im Stadtgebiet haben jetzt Nisthilfen für Greifvögel/Eulen angebracht und werden dafür im Rahmen einer kleinen Feier mit Urkunde und Plakette ausgezeichnet.

- Am Mesner beginnt die Aktion „Grünes Klassenzimmer“ mit der Sophie-Scholl-Schule.

- In Stellungnahmen zu Ezach III und der geplanten Windkraftanlage bei der Vergärungsanlage sprechen wir uns gegen die geplanten Maßnahmen aus.

- Ab November sind wir nun auch online mit einer eigenen Website.

2011

322 Mitglieder.

- Egon Hannemann scheidet als Beisitzer aus, dafür rückt Barbara Boysen nach.

- Eine Familiengruppe wird mit Unterstützung von Silvia Huber vom Landesverband gegründet.

- Montage einer Nisthilfe für Greifvögel/Eulen in der Scheune bei Familie Josenhans, die auch sofort von einem Turmfalkenpaar angenommen wird.

- Die Streuobstwiese am Mesner wird dank zahlreicher Helfer wieder immer mehr zur ursprünglichen Streuobstwiese, die sie vor der Verbuschung einmal war

- Einspruch zum Bebauungsplan Ezach III wegen Ausweitung in das Landschaftsschutzgebiet.

2010

346 Mitglieder.

- An der K1008 werden die Amphibienzäune umfangreich saniert. Biotop Tilgshausen wird komplett saniert.

- Zwei Schülerinnen der Ostertag-Realschule unterstützen unsere Arbeit im Rahmen des Projekts: „Ehrenamt“

2009

Nach 16 jähriger Amtszeit von Carl Friedrich übernimmt Elke Selig den Vorsitz. Andreas Steinecke (Schriftführer) und Bernd Krumnauer (Kassier) werden ebenso wie die Beisitzer Astrid Grauel und Egon Hannemann im Amt bestätigt. Neu gewählt werden die Kassenprüfer Martina Haas und Michael Kast und als Beisitzer Carl Friedrich , Markus Ludewig und Rainer Selig.

Ab diesem Jahr wird auf unser Drängen während der Krötenwanderungszeit die Straße im Glemstal bei der Felsensägemühle gesperrt, im Turm der Versöhnungskirche im Ramtel wird ein Wanderfalkenkaste montiert, am Waldfriedhof wird ein neuer Waldlehrpfad eingerichtet, auf dem Mesner-Grundstück wird eine Trockenmauer aufgebaut, Beginn der Springkraut Bekämpfung.

2008

Die Gruppe hat nach einer profesionellen Werbeaktion nun 390 Mitglieder. Die Gerätehütte am Teichelsee wird um einen Anbau erweitert in dem ein Anhänger und Werkzeuge ihren Platz finden

2007

200 Mitglieder sind gemeldet, Aktionstag auf dem Wochenmarkt zum Thema Wespen und Hornissen, sowie Apfelsaft pressen mit dem NABU-Saftladen, Zur Mitgliedergewinnung wird eine professionelle Werbeagentur beauftragt.

2006 In diesem Jahr richtet die Gruppe das NABU-Nachbarschaftstreffen (Gruppen aus dem Altkreis Leonberg) aus. Zusammen mit Schülern und Eltern wird in der Sophie-Scholl-Schule eine großes Wildbienenhotel aufgebaut.
2005 NABU-Leonberg wird Mitglied im Stadtverband für Kultur Leonberg. Wir engagieren uns im  Bündnisses gegen die Kirschgärtenbebauung. Teilnahme am Leonberger Nikolausmarkt.
2004

Im April wird eine Kaiserlinde im Stadtpark gepflanzt, die wir anlässlich unseres Jubiläums gespendet haben.

Damit die Natur ausreichend Berücksichtigung findet, geben wir eine Stellungnahme zum Flächennutzungsplan ab.

Die Gruppe Leonberg beteiligt sich an LeoSolar2 die im April eingeweiht wird.

2003

Die Gruppe Leonberg wird 100 Jahre alt und veranstaltet am 18.Oktober eine große Jubiläumsfeier im Gemeindehaus in Eltingen.

Vorstandsschaft im Jubiläumsjahr:

Vorsitzender: Carl Friedrich

Kassier: Bernd Krumnauer

Schriftführer: Dr. Andreas Steinecke

Beisitzer: Karl-Heinz Fauser, Astrid Grauel, Egon Hannemann, Walter Hartmann, Elke Selig

Die Mitgliederzahl beträgt 180.

Mit der Abgabe einer Stellungnahme zum Stadtentwicklungsplan STEP mischen wir uns in Gestaltung Leonbergs mit ein.

Aus der Bezirksgruppe Nordschwarzwald wird nun der NABU-Bezirksverband Gäu-Nordschwarzwald in dem wir auch vertreten sind.

1998

Einweihung der Gerätehütte am Teichelsee. Gemeinsame Nutzung mit der Umweltgruppe des Bürgervereins Eltingen e.V. (BVE).

1995

Die Gruppe Leonberg besitzt zwei Grundstücke: Im Mesner und Untere Feinau. Ab 2000 werden die Grundstücke durch Schafe beweidet.

1994

Eintragung der Gruppe Leonberg als gemeinnütziger Verein.

1993

Der Vorsitz geht in die Hände von Carl Friedrich und Arthur Stegmüller über. Später ist Carl Friedrich alleiniger Vorsitzender.

1990

Aus dem DBV und dem Naturschutzbund der DDR wird schließlich der „Naturschutzbund Deutschland“ (NABU).

1981

Forstdirektor Dr. Hans Gonser übernimmt den Vorsitz der Ortsgruppe. Otto Prade ist weiterhin im Vorstand tätig und setzt seine Kräfte für die Ortsgruppe ein.

1979

Die Ziele des DBV werden erweitert auf umfassenden Artenschutz, Biotop- und Landschafts-Schutz sowie allgemeinen Umweltschutz.

1972-

Nach wie vor prägt Otto Prade das Bild der Gruppe Leonberg und ist   unermüdlich für den Vogelschutz tätig.

1971

Eugen Wendel übergibt den Vorsitz der Ortsgruppe an Gerhard Lindae.

Die Mitgliederzahl beträgt nun 270.

In den Wäldern rund um Leonberg und im Stadtgebiet sind etwa 400 Nistkästen aufgehängt.

1966

Der Bund für Vogelschutz „BfV” wird in Deutscher Bund für Vogelschutz „DBV” umbenannt und das Emblem Weißstorch eingeführt.

1956-

Otto Prade wird Leiter der Bezirksgruppe Nordschwarzwald. Das bietet ihm ein weiteres Betätigungsfeld. Er kann 11 neue BfV-Ortsgruppen gründen.

1955

Otto Prade kommt nach Leonberg und engagiert sich bald als 2. Vorsitzender im BfV.

In einer Vielzahl von Vorträgen und Führungen macht er die heimische Vogelwelt bekannt. Die Vorträge finden in Schulen, Vereinen, Kasernen, Anstalten und in der VHS statt. 

1953

Eugen Wendel hat die Ortsgruppe in der schwierigen Nachkriegszeit wieder zusammengefügt. Er wurde dabei von Ehrenbürger C. G. Müller unterstützt.

180 Vogelfreunde sind nun Vereinsmitglieder.

1946

Die Militärregierung erteilt die Genehmigung zur Weiterführung des Bundes für Vogelschutz.

Hermann Hähnle, der Sohn von Lina Hähnle, wird Präsident des Gesamtvereins. Er verschickt ein Schreiben an die Mitglieder mit der Bitte, die Arbeit wieder aufzunehmen und die Ortsgruppen auszubauen.

Die Ortsgruppe Leonberg hat jetzt noch 17 Mitglieder.

1941

Die Gründerin des DBV, Frau Lina Hähnle, stirbt am 1. Februar 1941 – zwei Tage vor ihrem 90. Geburtstag.

1931-

1946

Herr Eugen Wendel übernimmt 1931 den Vorsitz von Herrn Schleicher. Er war Lehrer u.a. für Naturkunde und ein sehr bekannter Mann in Leonberg. Er ist mit seinen Schülern oft in die Natur gegangen, um ihnen die Pflanzen- und Tierwelt direkt näherzubringen.

Herr Wendel hat die Gründerin Frau Lina Hähnle gut gekannt und kam oft mit ihr zusammen.

Die Regierung hat ab 1933 ein Fachamt Naturschutz eingerichtet und den Vogelschutz diesem Fachamt zugeordnet. Auswirkungen auf die Ortsgruppe sind nicht bekannt.

Auch über die Jahre des 2. Weltkrieges besteht der BfV weiter. Allerdings können die Orts-gruppen ihre Tätigkeit kaum noch fortführen. Die meisten Unterlagen gingen verloren. 

1912-

1931

Oberförster Rudolf Schleicher vom Forstamt Leonberg übernimmt 1912 den Vorsitz. Die Zahl der Mitglieder beträgt jetzt 89. Herr Schleicher ist über die ganze Zeit Vorsitzender.

Nur einmal, 1927, wird Leonberg im Zusammenhang mit dem Vogelschutz erwähnt, jedoch ohne nähere Angaben.

Der Krieg 1914–1918 beeinträchtigt die Tätigkeit des BfV sehr stark und auch in der Nach-Kriegszeit ist kaum an große Aktivitäten zu denken.

1903-

1912

Die Ortsgruppe mit dem Vorsitzenden Carl-Heinrich Herrmann hat im Laufe dieser Jahre eine Mitgliederzahl zwischen 41 und 60. Über die Aktivitäten der Gruppe ist nichts bekannt.

1903

Die ersten Hinweise für eine Leonberger Ortsgruppe datieren vom 1. Januar 1903. Zu diesem Zeitpunkt beträgt die Mitgliederzahl 43. Der Vorsitzende ist Hermann Kehl.

Am 1. Dezember 1903 gibt Hermann Kehl den Vorsitz an Carl-Heinrich Herrmann ab.

1899

 

Der Bund für Vogelschutz (BfV) wird von Frau Lina Hähnle in Stuttgart gegründet.

Gerhard Lindae

Rainer Selig

Andreas Steinecke

 

Quellen:

- Archiv der Stadt Leonberg

- Archiv der Leonberger Kreiszeitung

- BfV/DBV – Archiv Jürgen M. Simon

- Hanemann/Simon: Deutscher Bund für Vogelschutz e.V. „Die Chronik eines Naturschutzverbandes von 1899 – 1984”; Wirtschaftsverlag GmbH, ISBN 3-922114-31-8

Top-Aktuell

Nächste eigene Termine:

 

26.Oktober 2017

Vorstandssitzung

 

06.November2017 (Montag!): Biotop-Pflege am Mesner

 

09.November 2017:

Forum

 

 

Vorschau:

Es stehen verschiedene Arbeiten in der Natur an. Bei Interesse bitte melden, da Termine oft auch kurzfristig angesetzt werde.

Termine anderer Gruppen:

 

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