Batnight - 28.08.2020

Wegen der Corona-Beschränkungen konnten wir 20 Teilnehmer zur Batnight 2020 am Renninger See begrüßen. Astrid Grauel, Fledermaus-Beauftragte im Landkreis Böblingen hatte ein tolles Programm zusammengstellt. Zuerst gab es allgemeine Informationen über die kleinen fliegenden Säuger am Treffpunkt. Welche Arten gibt es überhaupt bei uns, was fressen sie - was passiert im "Fledermaus"-Jahr?

Große Begeisterung kam auf, als Astrid einige ihrer aktuellen Pfleglinge live zeigen konnte. Wie treffend doch der Name "Zwergfledermaus" ist! Ein Abendsegler ließ sich die angebotenen Mehlwürmer schmecken - interessant zu sehen, wie er die Würmchen verspeist hat.

In der zunehmenden Dämmerung ging es dann in Richtung Renninger See. Da Astrid einige Fledermaus-Detektoren verteilt hatte, konnten sich die Teilnehmer selber auf die Suche nach der richtigen Frequenz machen, um die Ultra-Schall-Rufe der Flieger hörbar zu machen. Zwerg-Feldermäuse, Bart-Fledermäuse und auch einige Abendsegler waren zu erkennen.

In kompletter Dunkelheit ging es zurück zum Treffpunkt, wo Astrid noch weitere Tipps z.B. für Fledermaus-Kästen gab.

Ein spannender Abend-/Nachtspaziergang, ein besonderes Ereignis, das vor allem den Kindern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Danke, Astrid!


NABU-Forum Draussen 30.07.2020

Unser NABU-Forum Draussen war die erste Veranstaltung nach den durch die Corona-Pandemie verursachten Absagen. Wir durften die Exkursion mit 20 Personen planen - klar, dass die Plätze schnell belegt waren!

Bei schönstem, heissem Sommerwetter haben wir ein kleine Wanderung gemacht: Von Strobel's Wirtshaus ging es  entlang der Glems flußabwärts bis zur Kläranlage "Mittleres Glemstal". Unterwegs bekamen wir von Herrn Kübler, Stadtplanungsamt Leonberg die ein oder andere Hintergrund-Information, z.B. erklärte er, dass der kleine "Tilgshausen-Bach", der vom Reiterzentrum kommt und in die Glems mündet eine sehr gute Wasserqualität aufweist. Die Glems selber ist jedoch nicht zum Baden freigegeben.

An der Kläranlage haben wir ein kleinen Biotop-Teich besichtigt, der sich gut entwickelt. Von dort aus ging es wieder ein Stück zurück, unter der Bahn hindurch, den Hang hinauf in die Tilgshausenstraße. Dort haben wir das Tilgshausen-Biotop angeschaut, allerdings war vor lauter Schilf nicht soooo viel zu sehen. Vor einigen Jahren hat der NABU dieses Biotop noch gepflegt, jetzt wurden die Pflegearbeiten an die Stadt abgegebe - es ist auch städtisches Gelände. Die Aussicht von da oben auf den Engelberg ist sehenswert!

Weiter ging es Richtung Bahnhof, am Naturdenkmal "Kalksinter-Terrassen" vorbei. Die wenigsten Teilnehmer waren schon mal dort, so war es wirklich spannend, die "historischen" Bilder der Terrassen vor einigen Jahren mit dem Anblick heute zu vergleichen. Zumal die Befestigungs-Arbeiten der Deutschen Bundesbahn nun auch noch den Verlauf des Wassers erheblich verändert haben. Außerdem ist durch die Bautätigkeit oberhalb wohl auch die Quelle lange nicht mehr so ergiebig.

Wir folgtem dem Eselspfad und dann ging es über die alten Eisenbrücke über die Schienen wieder zurück zur Gaststätte.

Hier folgte der gemütliche Teil der Veranstaltung: Bei kühlen Getränken (wenn sie denn mal kamen) und sehr leckerem Essen gab es regen Gedankenaustausch zu den unterschiedlichsten Themen.

Fazit: Die Teilnehmer waren durchweg froh, endlich wieder so eine Veranstaltung besuchen zu können - hoffentlich bleibt die Lage so, damit wir doch noch einige Veranstaltungen durchführen können.


Dokumentarfilm "Das Wunder von Mals"

Volles Haus am 31.Januar 2020 in der Kulisse in Weil der Stadt!

Gemeinsam haben drei NABU-Gruppen Weil der Stadt, Renningen und Leonberg die Vorführung des Dokumentarfilmes "Das Wunder von Mals" organisiert. Es geht um ein Dorf im Vinschgau (Südtirol), welches sich selber zur pestizidfreien Zone erklärt hat und zeigt den steinigen Weg auf, um das zu verwirklichen.

Wir als Organisatoren waren gespannt, wie die Resonanz auf dieses Angebot werden würde. Und die Überraschung: Das Kino "Kulisse" in Weil der Stadt war überfüllt! Eine grobe Schätzung: 100 Zuschauer.

Das i-Tüpfelchen war der Besuch vom NABU-Landesvorsitzenden Johannes Enssle, der bei der Diskussionsrunde im Anschluß an den Film dabei war.


Forum am 30.Januar 2020

Schon fast eine Tradition: Das erste Forum des Jahres ist dem Vogel des Jahres gewidmet - im Jahr 2020 ist das die Turteltaube. Der Vortrag von Dr. Andreas Steinecke brachte uns diese Taubenart näher, die es bei uns gar nicht gibt, weil sie mehr Wärme braucht. Die Turteltaube ist die einzige "Zugtaube", die es in Deutschland gibt, ein Langstreckenzieher, der in der Sahelzone Afrikas überwintert.

Ihre Wahl zum Vogel des Jahres soll darauf hinweisen, dass sie starkt gefährdet ist: Zum Einen durch den Rückgang ihres Brut- und Lebensraumes bei uns hier, zum anderen aber auch durch die legale(!) Jagd auf ihren Zugwegen.

 

Leider hat sich Peter Liebthal krank gemeldet, sodass dieser Programm-Punkt ausgefallen ist.

 

Schaurig war ein kleiner Filmschnipsel von H.Fuchs, der einen Markt in Afrika zeigte: Hühnerverkauf...