Wissenswertes...

"Hantavirus breitet sich aus: Vorsichtsmaßnahmen beim Nistkastenreinigen"

In den letzten Wochen erschienen in der Zeitung Meldungen, dass der 

Hantavirus vermehrt in Baden-Württemberg und speziell im Raum Stuttgart 

auftritt. Aus diesem Anlass möchten wir auf ein paar Vorsichtsmaßnahmen 

bei der Nistkastenreinigung  hinweisen.

Hantaviren werden von Brand- und Rötelmäusen mit Kot und Urin 

ausgeschieden und können durch Einatmen von aufgewirbeltem Staub auf den 

Menschen übertragen werden. Überall dort, wo Mäuse Zugang haben und sich 

Dreck und Staub ansammeln können, also in Gartenschuppen, offenen 

Kellern und eben auch Nistkästen, ist eine Infektionsgefahr vorhanden. 

Zur Panik besteht jedoch kein Anlass und man kann sich mit einfachen 

Maßnahmen schützen.

Bei der jetzt anstehenden Nistkastenreinigung sollte der Nistkasten 

möglichst auf den Boden gestellt und dort wie üblich gereinigt werden. 

Falls der Nistkasten nicht abgenommen werden kann, sollte man beim 

Reinigen eine einfache Atemschutzmaske wie sie im Baumarkt erhältlich 

ist tragen, um das Einatmen von Staub zu vermeiden. Ein 

Desinfektionsmittel sollte nicht verwendet werden.

 

Rötelmaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: NABU

Igel

Was können wir für Igel tun? Wie erkenne ich, dass sie "pflegebedürftig" sind?

Er wohnt direkt in unserer Nachbarschaft - und ist nachtaktiv! Im naturnahen Garten findet er z.B. einen Haufen "Altholz" oder Reisig, wo er sich verstecken kann. Igel ernähren sich u.a. von Laufkäfern, Larven, Insekten, Regenwürmern, Schnecken und Spinnen. Die Männchen sind wanderlustig, eine Igelin bleibt gerne im bekannten Revier, vor allem, wenn das Nahrungsangebot stimmt und sie dort die Jungen grossziehen kann. Bis zum September kann es noch Igelkinder geben!

Für die Winterruhe fressen sich die stacheligen Gesellen Speck an - und sie sind pflegebedürftig, wenn sie z.B. tagsüber unterwegs sind und vor allem, wenn sie weniger als 500g wiegen.

Dann gibt es hier Tipps, was zu tun ist. Auf dieser Seite finden Sie Merkmale, wie ein pflegebedürftiger Igel zu erkennen ist und was mit ihm dann am besten geschehen soll.

(06.10.2017)

Gespinstmotten

Was sind das für silbrige Gespinste, die teilweise komplett Bäume und Büsche bedecken?!

Es sind "Gespinstmotten"! Sie sind für den Menschen - im Gegensatz zum Eichenprozessionsspinner - nicht gefährlich. Und, man glaubt es kaum, auch die Gehölze erholen sich wieder.

Mehr gibt es hier, vom NABU NRW

(02.06.2017)

Siebenschläfer

Siebenschläfer
Information zum Siebenschläfer und was tun wenn er stört.
siebenschlaefer.pdf
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Zecken?!

Jetzt im Sommer wird mehr Zeit im Freien verbracht - und viele sind verunsichert weil auch Gefahren drohen.

Hier gibt es mehr Informationen vom NABU, was Zecken angeht

(22.07.2016)

Blog über ziehende Störche vom NABU:

Hier gibt es einen guten Überblick über besenderte, ziehende Störche: https://blogs.nabu.de/stoerche-auf-reisen/

(19.09.2015)

Ein Zuhause für Schwalben

Jahrhundertelang waren Schwalben in jedem Dorf, auf jedem Bauernhof und in jeder Stadt zu Hause. Während sich Rauchschwalben auf Balken und Mauervorsprüngen in warmen Ställen einnisten, bauen Mehlschwalben ihr kunstvolles Nest meist außen, an rauen Hauswänden, hoch unterm Dachvorsprung. Schwalben ernähren sich vor allem von Fliegen, Mücken und Schnaken. So vertilgt eine Familie während der Jungenaufzucht zahllose Insekten. Kein Wunder, dass die fleißigen Untermieterinnen von jeher als Glücksbringer betrachtet wurden.

 

Doch die Intensivierung der Landwirtschaft, verstärkte Hygieneanforderungen sowie die starke Versiegelung der Landschaft machen den Vögeln zu schaffen. Der Rauchschwalbe, die ihr Nest im Innern von Gebäuden baut, fehlt es zunehmend an offenen Ställen, Schuppen, Toreinfahrten und Hausfluren. An modernen, glatten Häuserfassaden kann die Mehlschwalbe ihr Nest nicht anheften. Lehm, das Baumaterial für die Nester, wird knapp, denn auf asphaltierten und betonierten Wegen, Plätzen und Höfen gibt es keine schlammigen Pfützen mehr.

 

Gegen Vogelkot kann man ein Brettchen unterhalb des Nestes anbringen - dann bleibt die Hausfassade sauber. Mit Umbau- und Renovierungsarbeiten, die Nester gefährden, muss man warten, bis die Nester verlassen sind. Zudem muss Rücksprache mit der Unteren Naturschutzbehörde gehalten werden, denn die Rechte der gefiederten Untermieterinnen sind in §44 des Bundesnaturschutzgesetzes klar geregelt. Danach dürfen Vogelnester nicht beschädigt oder zerstört werden, wenn sie einer besonders geschützten Art angehören - und dazu gehören unsere Schwalben.

 

Wer Schwalben weiter unterstützen will, der kann ihnen eine feuchte Lehmpfütze schaffen. Auch im Handel erhältliche Nisthilfen werden gerne angenommen.

(19.06.2014)

Wildschweine und Streuobstwiesen

Immer wieder sieht man Streuobstwiesen, die von Wildschweinen regelrecht "umgepflügt" wurden.

Aus Informationen von Zeitungen und eigener Erfahrung kann dies verhindert oder zumindest reduziert werden, wenn die Wiese maximal 2x im Jahr gemäht wird.

Wird öfters gemäht und das Mähgut bleibt liegen, entwickelt sich unter der Mulchdecke ein reichhaltiges Leben. Dies zieht die Wildschweine an und die Wiese wird umgegraben.

(09.06.2013)

Vögel und Glasscheiben

Immer wieder fliegen Vögel gegen Glasscheiben. Die ersten Flugversuche werden jetzt von den jungen Tieren unternommen. Aber Glas ist etwas, das in der Natur nicht vorkommt - daher fliegen immer wieder Vögel gegen Scheiben.

Was gibt es da für Möglichkeiten, Abhilfe zu schaffen?

  • Fenster nicht akribisch putzen (das gefällt vermutlich nicht jedem)
  • Gegenstände oder Pflanzen vor die Scheiben zu stellen
  • Vogelschutzglas einsetzen
  • UV-sichtbaren Birdpen auftragen

Nichts nutzen die bekannen Silhoutten, die auf die Scheiben geklebt werden - es sei denn, man benutzt dermaßen viele, das man kaum noch durch die Scheiben schauen kann. 

Den vierten Punkt "Birdpen" können Sie auch ausprobieren - er kann bei Elke und Rainer Selig ausgeliehen werden (07152/72421,  info@nabu-leonberg.de). Damit wird eine fast unsichtbare Struktur auf die Scheiben aufgebracht (von außen!), die die Vögel erkennen können, da sie UV-empfindliche Augen haben.

(24.05.2013)

Überfahrene Kröten bitte melden

Der NABU-Landesverband Baden-Württemberg bittet um Ihre Mithilfe! Es gibt die Möglichkeit über das Internet überfahrene Kröten zu melden - bitte klicken Sie hier. Dort finden Sie die Möglichkeit direkt Ihre Beobachtungen zu melden.

(21.04.2013)

Medikamentenreste - eine Gefahr für die Natur

Sie haben in Ihrer heimischen Apotheke Medikamente entdeckt, deren Ablauf-Datum überschritten ist? Wichtig für die umweltbewusste Entsorgung ist, diese Medikamente nicht über die Toilette oder das Waschbecken zu entsorgen. Unsere Kläranlagen können diese chemischen Verbindungen  n i c h t  aus dem Wasser herausfiltern!


Apotheken nehmen abgelaufene Medikamente auf freiwilliger Basis zurück - hier einfach einmal fragen!

 

Laut Bundesgesundheitsministerium ist die Entsorgung über den Hausmüll in Ordnung - sofern es keine besonderen Hinweise auf dem Beipackzettel gibt

Bundes-Ministerium für Gesundheit

(März 2013)

 

 

 

Top-Aktuell

Nächste eigene Termine:

 

26.Oktober 2017

Vorstandssitzung

 

06.November2017 (Montag!): Biotop-Pflege am Mesner

 

09.November 2017:

Forum

 

 

Vorschau:

Es stehen verschiedene Arbeiten in der Natur an. Bei Interesse bitte melden, da Termine oft auch kurzfristig angesetzt werde.

Termine anderer Gruppen:

 

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